Investment Statistik in Deutschland

Investment Statistik in Deutschland

 

Die Deutschen sind bekanntermaßen nicht gerade die größten Aktionäre der Welt. Die Anlageform Aktien hat mit einem schlechten Image zu kämpfen, welches durch die die im internationalen Vergleich sehr niedrige Aktionärsquote in den deutschsprachigen Ländern belegt wird.
Das deutsche Aktieninstitut gibt sinkende Zahlen der Aktionäre in Deutschland aus. Doch was sind die Gründe dafür?
Seit der Dotcom Blase im Jahr 2000 hätten viele Aktionäre und Fondsbesitzer den Aktienmärkten verlassen, besonders Privatanleger haben dieses Phänomen immer noch im Hinterkopf und sind über die Kursverluste frustriert.
Anhand der Aktionärsquote lässt sich ablesen, wie viele Menschen in der Bevölkerung Aktien besitzen. Die Quote lässt sich dann nochmal unterteilen in den Besitzt von Fonds und Aktien.
In 2013 hielten 14 % der deutschen Bevölkerung Aktien und Fonds. Im internationalen Vergleich ist diese Kennzahl niedrig. So halten zwar die Österreicher unter 10 % Aktien und Fonds, wobei jeder fünfte Schweizer im Besitz dieser Anlageform ist. Der größte Unterschied ist wie zu erwarten in den USA, denn hier halten rund 50 % der Bevölkerung Aktientitel und Fonds.
Aktien sind durchaus faire Finanzprodukte, denn hier werden Teile von Unternehmen erworben. Natürlich schwanken die Kurse der Unternehmen, bei soliden und wachstumsstarken Unternehmen ist jedoch davon auszugehen, dass die Aktienkurse langfristig steigen. Besonders über eine lange Laufzeit amortisieren sich Schwankungen. Aktien haben weitere Vorteile, da diese vor Inflation schützen können. Viele der Titel zahlen Dividenden aus, sodass hier, je nach Stückzahl, alleine durch die Dividendenausschüttung eine ordentliche Summe zusammenkommen kann. Mit sicheren Kapitalanlagen wie Tagesgeld, Festgeld wird in der derzeitigen Niedrigzinsphase keine Rendite erwirtschaftet, im Gegenteil: Durch die Minizinsen auf den genannten Anlageformen ist die Inflation meist höher, sodass es hier zu einer Geldentwertung kommt.

Langfristig ist ein gesunder Aktienanteil (bzw. Aktienfonds) im Portfolio unabdingbar, auch für risikoscheuere Anleger bietet beispielsweise ein Aktienfonds ein guter Baustein einer ergänzenden Altersvorsorge.
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